Modul 2b – Die Firmenkultur

  
 Die Werte
minimieren
Vielleicht gibt es bei Ihnen Unternehmenswerte, die beschrieben sind und die alle kennen. Diese finden sich normalerweise in Unternehmensbroschüren, auf der Internetseite oder im Personalhandbuch.

Auch wenn Ihr Unternehmen seine Werte nicht definiert hat, kennen alle Mitarbeiter sie. Oft befolgen sie sie automatisch. Und genau das ist für den neuen Azubi schwierig zu durchschauen.

Beispiel Frode Laursen A/S
Die Unternehmenswerte sind allen Mitarbeitern bekannt. Die Ausbilder nehmen sie als Grundlage für ihre Ausbildung. Der Ausbilder Jan gibt den neuen Azubis je einen Unternehmensflyer. Er hebt besonders einen Wert hervor: "Wir arbeiten zusammen und packen die Aufgaben im Team an." Er gibt den neuen Auszubildenden dafür Beispiele aus der Praxis.
  
 Das Unternehmensimage
minimieren
Ein gutes Image – oder neudeutsch "Brand" – ist sehr wertvoll. Es wird nicht über Nacht aufgebaut, sondern ist Resultat jahrelanger Qualitätsarbeit.

Darum sollte ein Unternehmen auf sein Renommee achten. Erklären Sie dem Azubi, dass die Mitarbeiter das Unternehmen auch nach außen repräsentieren.

Dies hat Konsequenzen für das Auftreten und das Qualitätsbewusstsein des Jugendlichen.
  
 Die Kleiderordnung
minimieren
Arbeitskleidung kann viele Funktionen erfüllen, zum Beispiel:
  • Sicherheit gewährleisten
  • eine funktionelle zur Arbeitserleichterung
  • zum Komfort beitragen
Darüber hinaus hat Kleidung auch einen Signalwert. Ihre Mitarbeiter sollen als professionell und vertrauenswürdig erkannt werden.

Erklären Sie Ihrem Auszubildenden, worauf Sie Wert legen und wie die Kleidung behandelt werden soll.

Viele Schüler sind stolz, wenn sie zum ersten Mal Berufskleidung bekommen. Sie treten damit vor Freunden auf. Arbeitskleidung ist ein Grund, stolz zu sein. Plötzlich gehört man dazu!
  
 Das persönliche Erscheinungsbild
minimieren
Ein junger Mann oder eine junge Frau wissen nicht unbedingt, wie ihr Auftreten auf andere wirkt. Dies gilt gegenüber Kunden, Kollegen und Lieferanten, sowohl im persönlichen Kontakt als auch am Telefon.

Vielleicht sind Kleidung, Frisur oder Sprachgebrauch eben etwas "anders"? Geben Sie ein paar Tipps! Haben Sie klare Regeln?

Andererseits kann es auch erfrischend wirken, dass der Jugendliche ein ganz anderes Erscheinungsbild hat, als man dies in der Branche gemeinhin kennt. Das Schlüsselwort ist "Respekt" – von allen Seiten!
  
 Ökonomisch denken
minimieren
Ökonomisches Denken ist mehr als nur das Bewusstsein für das eigene Konto. Wie kann Ihr Auszubildender zur Absatzsteigerung oder Einsparungen beitragen?

Verkaufsförderung
Oftmals gehört zu einem Neuauftrag gar nicht so viel: Wenn der Mechatroniker-Auszubildende das frisch reparierte Auto beim Kunden abliefert, kann er zum Beispiel fragen, ob schon ein Termin für die jährliche Wartung reserviert werden soll.

Einsparungen
Einsparungen werden nicht nur in der Einkaufsabteilung realisiert. Viele kleine Kostenreduzierungen machen auf Dauer einen großen Betrag aus. Erklären Sie Ihrem Azubi, wo er im Arbeitsalltag bewusst sparen kann. Informieren Sie ihn gegebenenfalls über das betriebliche Vorschlagswesen.

2 – Der Arbeitsplatz

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