Modul 10a – Lernen in Europa

  
 Lebenslanges Lernen – europaweit
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Warum das Thema „lebenslanges Lernen“?

Weil es längst als Schlüssel für Beschäftigung und Wachstum erkannt wurde, auch in der Politik.

Die Europäische Union fördert das lebenslange Lernen deshalb mit verschiedenen Bildungsinitiativen. Zusammengefasst wurden diese Initiativen im „Programm für lebenslanges Lernen“. Von 2007 bis 2013 wird es mit sieben Milliarden Euro gefördert.

Die Ziele des Programms für lebenslanges Lernen:
  • Die Menschen in Europa sollen miteinander und voneinander lernen.
  • Es soll möglich sein, Ausbildungsabschnitte im Ausland zu absolvieren. Und diese Ausbildungsabschnitte sollen dann auch EU-weit anerkannt werden.
Wie soll das gehen?

Jeder einzelne Bürger soll seinen vollständigen Bildungsweg innerhalb der gesamten EU dokumentieren können. Hierzu wurden zwei Instrumente entwickelt:
  • der Europass
  • der Europäische Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen (EQR)
  
 Ausbildungen in Europa „übersetzen“
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Der Europäische Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen (EQR) macht die berufliche Qualifikationen und Kompetenzen in Europa vergleichbar. Er funktioniert wie eine „Übersetzungshilfe“ zwischen den Bildungssystemen der Mitgliedsstaaten der EU.

Die Bildungsabschlüsse werden verständlich und vergleichbar gemacht:
  • für Arbeitgeber
  • für Arbeitnehmer
  • für die unterschiedlichen Einrichtungen und Organisationen in den Mitgliedsstaaten
Das Ziel: Arbeitnehmer und Lernende sollen ihre erworbenen Qualifikationen auch in anderen Ländern nutzen können.

Der TrainerGuide verfolgt ein ganz ähnliches Ziel: Er zeigt Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Erfahrungen, Methoden und Qualifikationen von Ausbildern in der gesamten EU. Und er bietet als Kommunikationsplattform die Möglichkeit zum internationalen Austausch.

10 – Lebenslanges Lernen

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